Nach der Neueröffnung der Sternwarte und einer langen Corona-Pause freuen wir uns, Ihnen ab sofort wieder Beobachtungen, Führungen und Vorträge in der neuen Sternwarte Lübeck anbieten zu können.
Die Freitagabendvorträge finden im großen Saal der Grundschule Grönauer Baum statt. Der Zugang erfolgt über die Außentreppe zu unserem Beobachtungsturm.
Für unsere Vorträge und Sternenabende für Kinder ist keine Voranmeldung oder Reservierung nötig oder möglich.
Eintrittspreise zu unseren Freitagabendvorträgen
Kinder(bis zum vollendeten 18. Lebensjahr), Schüler: 4,00 Euro
Erwachsene: 6,00 Euro
Tipp: Über die Auswahl einer Kategorie können Sie den Veranstaltungskalender nach Ihren Interessen filtern.
Tipp: So drucken Sie die Veranstaltungsliste aus.
Referent: Oliver Paulien, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Was ist eigentlich eine Sternwarte und was wird dort gemacht?
Begleiten Sie in diesem Vortrag Amateurastronomen der Sternwarte Lübeck bei ihrer Arbeit und erfahren Sie, was es alles am Tag und in der Nacht am Himmel über Lübeck zu sehen und zu erforschen gibt.

Referent: Martin Schroeder, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Was ist überhaupt ein „Deep-Sky-Objekt“ und wie kann man sie sichtbar machen?
Erleben Sie Aufnahmen von spannenden und berühmten Objekten wie dem Pferdekopf- und Orion-Nebel.
Erfahren Sie in diesem Vortrag, was es mit den Objekten auf sich hat und wie sie entstanden sind.
Gerd Hanisch // Eilert
Vortrag und Besichtigung

Referent: Dr. David Walker, Förderverein Hamburger Sternwarte
Die chemische Evolution des Weltalls begann mit dem Wasserstoff. Das heutige Universum enthält, nach Masse gerechnet, etwa 70% Wasserstoff, 28% Helium und 2% schwererer Elemente. Der weitaus größte Teil des Heliums entstand bereits in den ersten Minuten nach dem Urknall. Die meisten Sterne, die wir am Himmel sehen, sind Kernreaktoren, in denen, beginnend mit dem Wasserstoff, durch Kernfusionen immer schwerere chemische Elemente entstehen, je weiter die Entwicklung der jeweiligen Sterne voranschreitet. Die bei den Fusionsprozessen jeweils freiwerdende nukleare Bindungsenergie wird abgestrahlt, lässt die Sterne also leuchten. Allerdings funktioniert dies nur, solange dabei Energie gewonnen werden kann, weshalb auf diesem Weg keine chemischen Elemente erzeugt werden können, die schwerer sind als Eisen. Letztere machen aber über die Hälfte der stabilen bzw. langlebigen chemischen Elemente aus. Diese verdanken ihre Entstehung dem Einfang von Neutronen durch schwerere Atomkerne und anschließenden radioaktiven Zerfällen. Solche Prozesse spielen sich nur im Innern sehr weit entwickelter Sterne ab. Für die Produktion neutronenreicher Kerne wie beispielsweise Uran sind sogar solch gewaltsame Ereignisse wie Supernova-Explosionen oder Kollisionen von Neutronensternen vonnöten.
Referent: Andreas Goerigk, ASL
Dieser Vortrag hat kein spezielles Thema, er soll Sie als Einführung in die neue Saison für die Wunder und Schönheiten des Universums einstimmen. Viele atemberaubende Bilder gepaart mit fachlichen Erläuterungen sollen Sie mit auf eine phantastische Reise durch den Kosmos nehmen.
Referent: Volkmar Andreas, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Seit wir wissen, dass unsere Erde nicht das Zentrum des Weltalls ist, dass auch unser Sonnensystem nur eines von Milliarden anderer ist, beschäftigt uns die Frage nach der Existenz intelligenten Lebens außerhalb unserer Erde.
Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Wie wahrscheinlich ist die Existenz einer zweiten Erde mit intelligentem Leben?
- Gäbe es bei Bejahung der ersten Frage die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme?
Referent: Dr. Klaus Ammann, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Unsere Erde ist etwa 4,5 Milliarden Jahre alt. Schon bald nach ihrer Entstehung entwickelte sich auf ihr erstes Leben – und zwar in einer aus heutiger Sicht ausgesprochen unwirtlichen Umgebung. Das Leben selbst war es, das aus der unwirtlichen Umgebung einen für höheres Leben geeigneten Wohnort machte. Dieser Weg ging durch Höhen und Tiefen. Wir wollen uns diese Berg- und Talfahrt näher anschauen und dabei u. a. erfahren, was es mit dem großen Bombardement, der großen Sauerstoff-Katastrophe, der Schneeball-Erde, der langweiligen Milliarde und der kambrischen Explosion so alles auf sich hat.
Referent: Dr. Björn Voß, Leiter des Planetariums Münster und Präsident der Gesellschaft deutschsprachiger Planetarien (GDP)
Der Vortrag berichtet in einer gedanklichen Zeitreise über die langfristige Zukunft der Erde, der Sonne, der Milchstraße und des Universums. Dabei geht es unter anderem um die sehr langfristige Entwicklung der irdischen Lebensbedingungen, bis hin zum Ende der Sonne. Die „Zeitreise“ führt weiter mit einem Blick auf langfristige Änderung unserer Milchstraße, und zeigt, wie unser Sternenhimmel in zehn, 100 oder 1.000 Milliarden Jahren aussehen mag. Schließlich geht es um die Frage nach der fernen Zukunft des Universums selbst: Wird es je enden? Und was bedeutet all dies für uns Menschen?
Leider kann der ursprünglich angekündigte Vortrag von Carsten Busch mit dem Titel „Die Weltuntergangsmaschine“ nicht stattfinden.
Wir freuen uns jedoch, dass wir Dr. Radoslaw Mazur (ASL) kurzfristig für einen alternativen Vortrag gewinnen konnten:
Thema: Solarenergie
Die Sonne ist unser Zentralgestirn. Mit einer Oberflächentemperatur von fast 6000 °C sorgt sie für angenehme Temperaturen auf der Erde und erlaubt damit die Entwicklung von Leben so wie wir es kennen. In diesem Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie die Sonne die dazu notwendige Energie erzeugt. Eine spannende Reise vom ganz Kleinen zum ganz Großen
Referent: Marco Strohmeyer, ASL
Seit gut 30 Jahren kennen wir Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Trotzdem ist dies ein junger Zweig der Astronomie. Die Suche und Erforschung dieser Exoplaneten ist Gegenstand aktueller Wissenschaft. Lassen Sie uns gemeinsam nach diesen Planeten suchen. Vielleicht finden wir auch eine zweite Erde?
.
Referent: Prof. Dr. Peter Hauschildt, Hamburger Sternwarte
Die Frage, ob es außerhalb der Erde intelligente Lebewesen gibt, ist schon Hunderte, wenn nicht Tausende, von Jahren alt. Heute wissen wir, dass es sehr viele Planeten gibt, die um andere Sterne kreisen. Darunter sind einige auf denen Erd-ähnliche Bedingungen herrschen können. Bald werden wir feststellen können, ob es darauf Leben gibt. Wie sucht man außerirdische Intelligenz, warum haben wir bis heute noch keine gefunden? Um diese fundamentalen Fragen
wird es in dem Vortrag gehen.
Referentin: Dr. Regina Orzekowsky-Schroeder, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Die Entfernung der Sterne und Himmelsobjekte spielt eine zentrale Rolle für unser Verständnis vom Universum. Doch wie können wir bestimmen, wie weit ein Objekt von uns entfernt ist? Welche Anstrengungen und Entdeckungen waren dazu nötig? Dieser Vortrag möchte Ihnen einen Überblick über die “kosmische Entfernungsleiter” und die Geschichte ihrer Entdeckung geben.
Referent: Prof. Dr. Robi Banerjee, Theoretische Astrophysik an der Universität Hamburg
Um den dramatischen Klimawandel und die Erderwärmung durch den vom Menschen verursachten Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre aufzuhalten, ist es notwendig, unseren Energiebedarf
vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken.
Selbst unser dichtbesiedeltes und hochindustrialisiertes Land könnte sich energieautark mit Sonne und Wind versorgen. Dies erfordert zwar ein außerordentliches Infrastrukturprogramm, ist aber keine unlösbare Herkulesaufgabe und schon gar nicht unbezahlbar teuer.
Im Gegenteil: Die Umstellung der gesamten Energieveesorgung auf „grünen“ Strom zahlt sich schon nach kurzer Zeit aus, verschafft der Bundesrepublik mehr Handlungsspielraum und trägt zur sozialen Gerechtigkeit bei.
Die Energiewende muss eine eWende sein, d. h. der gesamte Energiebedarf wird in Form von Elektrizität gedeckt und alle Verbräuche, sei es für die Mobilität, für das Heizen oder für industrielle Prozesswärme werden durch eTechnik umgesetzt.
Referent: Marco Stromeyer, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Sie tragen Namen berühmter Persönlichkeiten der Antike, oder gar derer Götter wie Plato, Euklid und Artemis. Manche tragen kryptische Namen wie Juice oder Dart. Ihre Ziele sind die Sonne, der Mond und die großen Monde unserer Gasriesen. Auch Kometen und Asteroiden stehen auf dem Flugplan.
Selbst von einer Rückkehr von Menschen zum Mond ist die Rede.
Das angebrochene Jahrzehnt wartet mit einer Vielzahl spannender Weltraummisionen auf. Wir geben
einen Überblick über die spannendsten aktuellen und zukünftigen wissenschaftlichen Missionen.
Der Abendvortrag für Erwachsene „4 Millionen schwarze Löcher“ von Prof. Dr. Marcus Brüggen am Freitag, 03.02.2023 fällt leider auf Grund von Krankheit aus.
Die Sternwarte ist geöffnet.
4 Millionen Schwarze Löcher – neue Einblicke in den Radiohimmel
Referent: Prof. Dr. Marcus Brüggen, Hamburger Sternwarte
Tiefe Himmelsdurchmusterungen mit der neuen Generation von Radioteleskopen zeigen eine Fülle neuer Phänomene. Sie haben auch eine große Menge neuer Radiogalaxien zu Tage gefördert. Diese Radiogalaxien werden von massereichen schwarzen Löchern angetrieben. Die Bedeutung dieser Radiogalaxien für die Strukturbildung und Magnetisierung des Universums wird beleuchtet und neue Einsichten in die Eigenschaften von Radiogalaxien werden präsentiert. Zuletzt werden spannende Synergien mit dem Röntgenteleskop eROSITA vorgestellt.
Referent: Dr. Radoslaw Mazur, ASL
Neutronensterne sind ganz besondere Objekte im Kosmos. Wenn Sterne am Ende ihrer Lebenszeit ihren gesamten Wasserstoff verbraucht haben, fehlt ihnen die Energie um der Gravitation entgegen wirken zu können. Der folgende Kollaps führt dann zu extremen Objekten wie zum Beispiel schwarzen Löchern oder Neutronensternen. Die Materie, aus der Neutronensterne bestehen, kann im Kosmos nirgendwo sonst existieren. Neutronensterne können vielfach im Weltraum beobachtet werden: Puslare, die regelmäßig Strahlung abgeben, sind nur mit Hilfe von schnell rotierenden Neutronensternen erklärbar.
Referent: Prof. Dr. Jochen Liske, Hamburger Sternwarte
Seit nunmehr 32 Jahren zieht das Hubble Weltraumteleskop in 600 km Höhe seine Bahnen und ist in dieser Zeit mit seinen aufregenden Einblicken in die Tiefen des Universums zu einer wahren Ikone der Wissenschaft avanciert. Doch Hubbles Tage sind gezählt und das James Webb Weltraumteleskop tritt dieser Tage in seine Fußstapfen. Doch worin unterscheidet sich Webb von Hubble? Wie sind die ersten Monate von Webbs Betrieb gelaufen? Welche wissenschaftlichen Ziele werden mit dem neuen Teleskop verfolgt? Dieser Vortrag bietet eine Gesamtschau eines der spektakulärsten Kapitel der modernen Wissenschafts- und Technikgeschichte.
Referent: Volkmar Andres, ASL
Kometen hinterlassen Staub und Trümmer, die aber fast immer in der Erdatmosphäre verglühen, ohne Schaden anzurichten.
Asteroiden von Kilometergröße können aber ganze Länder verwüsten, und sogar zur Bedrohung höherentwickelten Lebens führen. Überall auf der Erde finden sich Spuren solch katastrophaler Ereignisse.

Referent: Dirk Lorenzen, Wissenschaftsjournalist und Buchautor
Seit etwas mehr als einem Jahr befindet sich das James-Webb-Teleskop im Weltraum. Gut 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt hat es einen perfekten Infrarot-Blick in die Tiefen des Kosmos: Ob ferne Galaxienhaufen, schillernde Gas-
und Staubwolken, Jupiter und Neptun oder Planeten bei fernen Sternen – stets zeigt James Webb bisher ungeahnte Details. Schon suchen die Astronominnen und Astronomen nach den ersten Sternen und Galaxien, die sich nur einige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall gebildet haben. Verrät sich dabei sogar die
rätselhafte Dunkle Materie?
Bereits jetzt steht fest: Mehr als 15 Jahre Verzögerung und fast 10 Milliarden Dollar Kosten haben sich gelohnt. Der perfekte Start mit einer Ariane-5-Rakete hat die Missionsdauer mal eben von 10 auf 20 Jahre verdoppelt. Doch Mikrometeoriten, die die Spiegelsegmente treffen, bereiten den Fachleuten etwas Sorge.
In diesem Vortrag erklärt der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Dirk Lorenzen (Sternzeit/Deutschlandfunk) anhand atemberaubender Bilder, wie James Webb eine neue Ära der Astronomie begründet und was von dem „Wunderteleskop“ noch zu
erwarten ist.
Achtung: Vortragsthema und Referent geändert!
Referent: Volkmar Andres, ASL
Die Struktur unseres Weltalls wird durch vier Naturkonstanten bestimmt. Ganz geringe Änderungen dieser Konstanten würden ein chaotisches Weltall zur Folge haben, das für das Leben völlig ungeeignet wäre.
Ist es nun ein Zufall, dss alles so gut zueinander passt, oder ist ein Schöpfer am Werk gewesen?
Der ursprünglich geplante Vortrag von Dr. Ulrich Bayer, „Unsere kosmische Adresse“, wird auf das Herbst-Winter Programm 2023/24 verschoben.
Referent: Dr. Erik Wischnewski, Astrophysiker und Buchautor, Kaltenkirchen
Ein Staubteilchen aus dem Weltall stürzt mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde, erhitzt und ionisiert einen schmalen Luftkanal und wir sehen eine Sternschnuppe, natürlich nur nachts und wenn der Himmel wolkenfrei ist. Doch die Luft entlang des Meteors bleibt bis zu mehreren Minuten ionisiert und reflektiert währenddessen Radiostrahlung. Mit einer kleinen preiswerten TV-Antenne können wir die Meteorechos der Radarwellen eines entfernten Senders empfangen, und zwar das ganze Jahr auch tagsüber.
Im Vortrag erläutert der Astrophysiker Dr. Erik Wischnewski in seiner lebhaften und lockeren Art das Phänomen Meteor und wie man sie radioastronomisch rund um die Uhr beobachten kann, während parallel auf einem zweiten Notebook der Himmel überwacht wird, ob sich das Echo einer Sternschnuppe die Ehre gibt.
Dr. Wischnewski ist ein bekannter Autor und publiziert seit 1980 astronomische Fachbücher. Im Anschluss an den Vortrag besteht die seltene Gelegenheit, zwei seiner Bücher mit Widmung des Autors zu erwerben. Sein „opus magnum“ (Astronomie in Theorie und Praxis) ist allerdings schon wieder vergriffen, es kann aber die Jubiläumsausgabe in exklusiver Sonderausstattung vorbestellt werden, selbstverständlich auch mit Widmung. Das Buch erscheint im Sommer dieses Jahres.
Referent: Michael Landt, ASL
Die Entdeckung der vier großen Jupitermonde verschaffte dem Durchbruch des Kopernikanischen Weltbildes neue Dynamik.
Gegen den Widerstand der Katholischen Kirche war es vor allem Galileo Galilei, der das bis dahin vorherrschende Geozentrische Weltbild ins Wanken brachte.
Ein kurzer Ausflug in die Griechische Mythologie zeigt uns, nach welchen Figuren die einzelnen Monde benannt wurden.
Zum Abschluss betrachten wir die Geologie und weitere Eigenschaften der Monde.

Die astronomische Jugendgruppe vom Bodensee wird am 17. Mai 2023 im Rahmen ihrer Deutschlandtour einen besonderen Beobachtungsabend mit ihrem selbst entwickelten und mehrfach preisgekrönten 16“ Teleskopsystem RAMOTS an der Sternwarte Lübeck anbieten!
RAMOTS steht für „realtime automatic moving object tracking system“. Dabei handelt es sich um ein großes Teleskop (400/1800mm), welches auf einen Anhänger montiert ist.
Das Teleskop wurde von der Jugendgruppe gebaut und kann mittels eines Joysticks und Arduino-Mikrocomputern gesteuert werden. Dadurch ist es uns möglich, Fotos und Videoaufnahmen von sich schnell bewegenden Objekten, wie Flugzeugen und der ISS, anzufertigen.
Bereits am Nachmittag ab circa 16:30 wird es die Möglichkeit geben, mit dem RAMOTS Flugzeuge zu filmen und die Natur zu beobachten.
Um 20 Uhr gibt es einen 45 minütigen Fachvortrag über die Entwicklung des RAMOTS.
Anschließend werden wir Satelliten und, je nach Wetterlage und Überflugszeit, die ISS live filmen können.
Wie auch an der Sternwarte Lübeck, dürfen die Gäste das Teleskop selbst steuern und die Möglichkeiten des Systems ausprobieren und erfahren!
Bildrechte bei: Astronomische Vereinigung Bodensee e.V.
Referent: Volkmar Andres, ASL
Seit 1995 wissen wir, dass nicht nur unsere Sonne Planeten besitzt, sondern dass viele andere Sonnen, die wir als Sterne sehen, ebenfalls von Planeten umkreist werden. Erklärt wird im Vortrag, wie diese Entdeckungen gelangen und es wird auch versucht, eine Abschätzung für die Existenz von extraterrestrischen Lebewesen zu geben.
Referent: Kai Eilert, ASL
Der Vortrag wirft einen Blick auf die Herkunft und Funktionsweise von Teleskopen sowie der verschiedenen Typen. Außerdem werden die neuesten Entwicklungen erläutert.
Referent: Prof. Dr. Marcus Brüggen, Sternwarte Hamburg
Tiefe Himmelsdurchmusterungen mit der neuen Generation von Radioteleskopen zeigen eine Fülle neuer Phänomene. Sie haben auch eine große Menge neuer Radiogalaxien zu Tage gefördert. Diese Radiogalaxien werden von massereichen schwarzen Löchern angetrieben. Die Bedeutung dieser Radiogalaxien für die Strukturbildung und Magnetisierung des Universums wird beleuchtet und neue Einsichten in die Eigenschaften von Radiogalaxien werden präsentiert. Zuletzt werden spannende Synergien mit dem Röntgenteleskop eROSITA vorgestellt.
Referent: Volkmar Andres, ASL
Das Weltall ist fast überall lebensfeindlich! Trotzdem ist unser „Blauer Planet“ eine Heimat für Millionen von Pflanzen- und Tierarten.
Wie war diese Entwicklung möglich und welche Hindernisse mussten dabei überwunden werden?
Darauf möchte der Vortrag eine Antwort geben.
Referent: Dr. David Walker, Förderverein Hamburger Sternwarte
Als ich Student war, lernte ich, dass das Zentrum der Milchstraße hinter dichten Staubwolken verborgen ist, sodass es zwar mit Radioteleskopen, nicht aber mit optischen Instrumenten zu beobachten sei. Dieses Problem hat man inzwischen dadurch gelöst, dass man Großteleskope mit Infrarotkameras ausgestattet hat. Interstellarer Staub ist nämlich für infrarotes Licht durchsichtig. Dadurch konnten die Umlaufbahnen der innersten Sterne der Milchstraße um ein unsichtbares Massenzentrum vermessen werden. Das Ergebnis ist, dass es sich bei diesem „unsichtbaren Zentrum“ um ein Schwarzes Loch mit ca. 4 Mio. Sonnenmassen handelt. Für diese Entdeckung wurde der Nobelpreis 2020 an Roger Penrose, Reinhard Genzel und Andrea Ghez verliehen.
Referent: Prof. Ralph Heinsohn, Professor für audiovisuelle Medien an der Hochschule Aalen
Die „Sternkammer“ ist ein ganz besonderes historisches Kleinplanetarium an der Grund- und Gemeinschaftsschule St. Jürgen in Lübeck mit einer Projektionskuppel von 4 m Durchmesser. Es verfügt über einen historischen, in Lübeck entwickelten Sternenprojektor und wurde 2021 im 90sten Jahr des Bestehens um ein digitales Kuppelprojektionssystem ergänzt. Es ist nach derzeitigem Kenntnisstand das älteste Schulplanetarium der Welt. Von Oktober 2023 bis Mai 2025 begeht die Internationale Gesellschaft der Planetarien (IPS) das Jubiläum „100 Jahre Planetarium“. Ralph Heinsohn, Professor für audiovisuelle Medien an der Hochschule Aalen und Experte für digitale Fulldome-Planetarien, stellt die besondere historische Bedeutung der Sternkammer Lübeck vor dem Hintergrund des Jubiläums und der zunehmenden Verbreitung immersiver Medien dar.
Referent: Carsten Busch, Hamburger Sternwarte, Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik der Universität Hamburg
Zu Beginn der 1970er Jahre stellt der Physiker John Wheeler eine für den Laien unschuldig klingende Frage: Was passiert, wenn man eine heiße Tasse Tee in ein Schwarzes Loch wirft? Physikalisch birgt dieses auf den ersten Blick harmlose Gedankenexperiment allerdings Sprengstoff, scheint hier doch ein fundamentales Naturgesetz verletzt zu sein. Der israelische Doktorand Jacob Bekenstein dachte intensiv über Wheelers Frage nach und fand dabei eine überraschende Lösung, die den Physiker Stephen Hawking zunächst verärgerte, später jedoch zu einem der größten Triumphe seiner Karriere verhalf. Anfang der 1980er Jahre sponserte dann der umstrittene Persönlichkeitsentwicklungs-Guru Werner Erhard eine Konferenz für eine kleine Physikerelite, bei der ein unerbittlicher „Krieg um das Schwarze Loch“ eröffnet wurde.
Erfahren Sie in diesem Vortrag allgemeinverständlich, welches eines der letzten großen Geheimnisse der Physik ist, was Schwarze Löcher und Dampfmaschinen gemeinsam haben und ob wir möglicherweise in einem Hologramm leben.
Moin,
wie kann ich Euer tolles Programm für die Pinnwand ausdrucken?.
Wenn ich den „normalen“ Druckerweg wähle sind nur die Daten und die Bilder auf der Seite ausgedruckt nicht die Texte. Auch der Button „Plakat“ erzielt kein anderes Ergebnis!!
Wo ist nachlesbar welche Kosten beim Besuch der Veranstaltungen entstehen!
Wäre schön, in Kürze von Ihnen zu hören.
Gruss Götz Salisch
Hallo Herr Salisch,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wenn Sie die Ansicht auf die Variante „Agenda“ umschalten, erscheint über der Veranstaltungsliste ein Drucker-Symbol. Sie können auch zusätzlich die Details der Veranstaltungen mit ausdrucken, wenn Sie zuvor links daneben auf „Aufklappen“ klicken. Das könnten jedoch auch schon zu viele Informationen sein… Über „Kategorien“ können Sie die Arten von Veranstaltungen auswählen, die Sie interessieren.
Die Preise unserer Veranstaltungen sind auf der Detailseite jeder einzelnen Veranstaltung angegeben. Vorträge kosten in der Regel 4 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Alle weiteren Veranstaltungen wie öffentliche Beobachtungen sind meist kostenfrei.
Da das Drucken der Veranstaltungsliste nicht so ganz trivial ist, habe ich eine kleine Anleitung ergänzt. Der Link dorthin findet sich oben auf der Seite.
Hallo,
ich bin zZ auf gran canaria und wollte mir dort das teleskop der volkssternwarte anschauen. Leider war das nicht möglich, weshalb ich fragen wollte, ob die besichtigung in hl möglich ist. Damit meine ich das innere der kuppel zu sehen. Außerdem verstehe ich kein spanisch, was den an sich interessant klingenden vortrag sinnlos machte. Würde dieses gerne in deutschland unternehmen.
Mfg
Guten Tag Herr Weidner,
nach jedem unserer „Freitagsvorträge“ besteht die Chance auf eine Beobachtung des Sternenhimmels durch die Teleskope der Sternwarte – sofern das Wetter mitspielt. Selbst bei bedecktem Himmel ist es möglich, die Kuppel zu besuchen.
Es eilt jedoch, denn die Sternwarte Lübeck wird bald bis auf weiteres schließen. Der letzte Vortrag findet am Freitag, 25. November 2016, statt.
Stephan Brügger, Sternwarte Lübeck
Hallo liebe Leute . Nach ca 3 Jahren habe meine Facebookseite geöffnet und mich einfach mal bei der Sternwarte eingeloggt. Schön, dass die Termine so gut angezeigt werden. Wäre ich nicht schon ein aktives Mitglied, würde ich mich gerne diesem Hobby anschließen. Besonders freut es mich, dass die Starhopper mit so vielen Terminen vertreten sind. Also, liebe Interressierte , rafft euch auf, kommt doch einmal zu unseren Treffen und informiert euch über das, was wir in unserer Freizeit so bewegen. Am 24. März findet der Astronomietag statt, mit dem Thema: Das geheimnisvolle Leben der Sterne. Von 15 bis 22Uhr haben alle Besucher die Möglichkeit, sich über astronomische Themen zu informieren , Vorträge der Mitglieder
anzuhören und sich bei Kaffee und Kuchen zu entspannen. Auch für unsere jüngsten Besucher wird es spannend. Eine Rallye führt euch durch das Universum . Veranstaltungsort ist das Johanneum . Viele Grüße eure Ingrid
Moin,
wann sind wieder Sternenabende für Kinder geplant ?
Viele Grüße
Ralf Kunde
Moin Herr Kunde,
zur Zeit können wir noch keine genauen Termine nennen. Wir hoffen jedoch, dass wir zum Herbst wieder mit unserem regulären Programm für Kinder und Erwachsene starten können. Die Termine werden dann auf unserer Homepage und in der lokalen Presse veröffentlicht. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.
Sternfreundliche Grüße,
Regina Orzekowsky-Schroeder
Guten Tag
Darf mein Hund am Tag der Astronomie (01.10.) auch mit in die Sternwarte?
Beste Grüße
Guten Tag Herr/ Frau Gerkuhn,
ein großer Teil der Veranstaltung findet draußen statt, so dass ihr Hund angeleint gerne mit auf das Gelände kommen kann. In den Vortragssaal oder die Kuppel darf er jedoch nicht mitkommen.
Freundliche Grüße,
Sternwarte Lübeck.
Guten Tag, ab welchem Alter sind die Sternenabende für Kinder empfehlenswert? MfG J. Budahn
Die Sternenabende für Kinder richten sich an Kinder ab dem Grundschulalter.