Nach der Neueröffnung der Sternwarte und einer langen Corona-Pause freuen wir uns, Ihnen ab sofort wieder Beobachtungen, Führungen und Vorträge in der neuen Sternwarte Lübeck anbieten zu können.
Die Freitagabendvorträge finden im großen Saal der Grundschule Grönauer Baum statt. Der Zugang erfolgt über die Außentreppe zu unserem Beobachtungsturm.
Für unsere Vorträge und Sternenabende für Kinder ist keine Voranmeldung oder Reservierung nötig oder möglich.
Eintrittspreise zu unseren Freitagabendvorträgen
Kinder(bis zum vollendeten 18. Lebensjahr), Schüler: 4,00 Euro
Erwachsene: 6,00 Euro
Tipp: Über die Auswahl einer Kategorie können Sie den Veranstaltungskalender nach Ihren Interessen filtern.
Tipp: So drucken Sie die Veranstaltungsliste aus.
Referent: Prof. Dr. Peter Hauschildt, Hamburger Sternwarte
Die chemische Zusammensetzung der Sonne und der Sterne waren bis in das 19. Jahrhundert hinein ein Rätsel. Zwar hatte Fraunhofer 1814 (davor unabhängig Wollaston 1802) dunkle Linien im Sonnenspektrum entdeckt, aber deren physikalische Interpretation war unbekannt bis zur Entdeckung der Spektralanalyse durch Kirchhoff und Bunsen 1859. Heute können wir mit detaillierten Computermodellen die physikalischen Bedingungen und Zusammensetzung der Atmosphären von Sternen recht detailliert bestimmen.
In meinem Vortrag werde ich kurz beschreiben, wie das funktioniert und was für Informationen man heute aus den Spektren erhalten kann.
Referent: Martin Schroeder, ASL
Einführung in die Astrofotografie mit einfachen Mitteln: Von Timelapse-Videos unseres Sternenhimmels über beeindruckende Startrail- und Starlapse-Aufnahmen bis hin zu einfachen Deep-Sky-Objekten. Alles, was dafür benötigt wird, sind ein Smartphone, eine normale Digitalkamera mit einfachem Teleobjektiv und ein Stativ.
Referent: Prof. Dr. Robi Banerjee, Hamburger Sternwarte
Seit 2015 können Astronomen das Universum nicht nur ‚sehen‘ , d. h. Licht von entfernten Objekten, wie Sternen und Galaxien, empfangen, sondern auch durch Gravitationswellen ‚hörbar‘ machen. Gravitationswellen sind Schwingungen der Raumzeit, die z. B. durch die Verschmelzung von Schwarzen Löchern ausgelöst werden und seit einigen Jahren durch riesige Teleskope vermessen werden können. Mit den Vermessungen der Gravitationswellen erschließt sich der Astronomie ein neues Fenster, um das Universum in bisher unbekannten Bereichen zu erforschen. In diesem Vortrag werden Gravitationswellen erklärt und die neuesten Erkenntnisse aus diesem Forschungsgebiet dargestellt.
Referent: Christopher Engelhardt, ASL
Der hohe Norden Europas begeistert durch eine großartige Natur, hoch angepasste Lebensformen und durch einen Nachthimmel, der, anders als im überall lichtverschmutzten Mitteleuropa, noch wirklich dunkel und sternenklar ist. Ab und zu erstrahlt dabei ein grandioses Licht- und Farbenspiel am Himmel, dessen Schönheit und Faszination sich niemand entziehen kann, das Polarlicht, die sogenannte Aurora Borealis.
Unser Bildervortrag nimmt Sie mit auf eine Reise zu diesen spektakulären Erscheinungen. Neben kurzen Informationen zur Entstehung von Polarlichtern erfahren Sie auch, wie und wo Sie selbst am ehesten Polarlichter sehen und fotografieren können. In diesem Jahr 2023 gab es mehrfach kurze Phasen extremer Aurora, in denen Nordlichter bis weit südlich in unseren Breiten auftraten, was auch durch Mitglieder der Sternwarte Lübeck fotografisch dokumentiert werden konnte.
Referent: Dr. Klaus Ammann, ASL e.V.
Entsprechend Einsteins berühmter Formel E = m c2 ist Materie eine Energieform. Abgesehen von eigentlicher Energie begegnet uns Materie in unterschiedlichen Organisationsformen, z. B. als “Proton” oder auch als “Protein”. Auch wenn sich die beiden Begriffe orthographisch nur wenig unterscheiden, so war es doch ein langer Weg vom Ersteren zum Letzteren. Der Entwicklungsweg der Materie, von den Anfängen des Universums mit seinen Elementarteilchen (z. B. Protonen) bis zu unserer heutigen Welt, die zumindest hier auf der Erde gekennzeichnet ist durch komplexe biochemische Moleküle (z. B. Proteine), soll hier nachgezeichnet werden.
Referent: Dr. Radoslaw Mazur, ASL
Wenn wir in den Weltraum schauen, sehen wir viele bekannte Objekte wie Sterne, Planeten und Nebel. Daneben existieren jedoch noch viele weitere, aber seltsame Objekte. Sie bestehen häufig aus Materie in exotischen Zuständen und haben Eigenschaften, die auf der Erde nicht zu finden sind. Schwarze Löcher stellen sogar die ultimative Grenze unseres Wissens dar.
In diesem Vortrag werden diese faszinierenden Objekte und deren Eigenschaften vorgestellt.
Referent: Volkmar Andres, ASL
Mars und Venus sind unsere Nachbarplaneten. Man würde vermuten, dass auch sie Träger von Leben sein könnten. In unserer Phantasie waren sie in vergangenen Jahrhunderten von Lebewesen besiedelt, die nur darauf warteten, mit uns in Kontakt zu treten. Erst Forschungen und Beobachtungen im vergangenen Jahrhundert zeigten ein umfassendes Bild dieser Planeten, welches so gar nicht unseren früheren Vorstellungen entspricht.
Referent: Kai Eilert, ASL
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Raumfahrtmissionen und ihre Ziele. Welche Missionen sind aktuell unterwegs und welche Fragestellungen soll die weltraumgestützte Forschung beantworten?
Referent: Prof. Dr. Jochen Liske, Hamburger Sternwarte
Kaum ein wissenschaftliches Konzept hat die Gemüter derart bewegt wie der Urknall. Was genau geschah vor 13,8 Milliarden Jahren als unser Universum seinen Anfang nahm? In diesem Vortrag blicken wir zunächst zurück in die spannende, turbulente Kindheit des Universums und verfolgen, wie die Welt, so wie wir sie heute kennen, Gestalt annahm. Schließlich wagen wir einen Blick in die ferne Zukunft: Was kommt da noch? Wie endet das Universum?
Referent: Dirk Lorenzen, Wissenschaftsjournalist und Buchautor
Gewaltige Spiralgalaxien, schillernde Gasnebel, bizarr anmutende Sternentstehungsgebiete, bezaubernde Bilder der Planeten: Die beiden Weltraumteleskope „James Webb“ und „Hubble“ begeistern Himmelsfans und liefern überraschende Entdeckungen am Fließband. Sie zeigen, wie in dicken Staubwolken Sterne und Planeten entstehen und fotografieren die ersten Schwarzen Löcher und Galaxien kurz nach dem Urknall. Verraten diese Beobachtungen etwas über die geheimnisvolle dunkle Materie? James Webb hat sogar ein gewaltiges kosmisches Fragezeichen entdeckt.
Der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Dirk Lorenzen (Sternzeit, Deutschlandfunk) nimmt sein Publikum mit auf eine ebenso wunderschöne, wie informative und unterhaltsame Reise durch die Pracht des Universums.
Referent: Martin Schroeder, ASL
Anhand ausgewählter Astrofotografien von spektakulären Himmelsobjekten werden Vorgänge und Erscheinungen, die darauf sichtbar sind, erklärt. Was sagen uns die erkennbaren Strukturen der Überreste einer Supernova? Wie unterscheiden sich Emissionsnebel und Reflexionsnebel voneinander und was passiert dort womöglich? Welche Hinweise auf physikalische Größen, z. B. Sterntemperaturen und chemische Zusammensetzung lassen sich den Bildern entnehmen?
Referent: Dr. Ralph Rohde, ASL
Welche Vorstellungen hat sich die Menschheit in der Vergangenheit vom Aufbau der Erde und des Kosmos gemacht?
Wie hat die Entwicklung von Physik, Astronomie und Chemie und der damit verbundenen technologischen Entwicklungen dazu beigetragen, das jeweilige Weltbild zu entwickeln?
Anhand von Beispielen wird erläutert, was die Menschheit in ihrer kulturellen Entwicklung mit den jeweils zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in der Natur beobachten konnte, was sie glaubte und wie sich das Bild unserer Stellung im Kosmos dadurch verändert hat.
Begleiten Sie uns in diesem ersten Teil von der Frühgeschichte bis in die frühe Phase der klassischen Naturwissenschaften.
Der zweite Teil zum Vortragsthema wird voraussichtlich in der nächsten Vortragssaison Herbst / Winter 2024 stattfinden.
Referent: Kai Eilert, ASL
Der Vortrag zeigt, mit welchen Mitteln die Forschung zu den beiden größten Gasplaneten unseres Sonnensystems betrieben wird und wie der heutige Stand unseres Wissens ist.
Referentin: Dr. Regina Orzekowsky-Schroeder, ASL
Lange dachte man, dass alles, was wir am Nachthimmel sehen können, zu unserer Galaxis gehört. Erst vor etwa 100 Jahren wurde nachgewiesen, dass einige Objekte tatsächlich außerhalb unserer Milchstraße liegen und damit um Größenordnungen weiter entfernt sind.
Woher wissen wir aber, wie weit diese Objekte entfernt sind?
Den Abstand zu nahen Objekten wie Planeten oder Sternen in unserer Milchstraße können wir noch mit relativ einfachen Mitteln bestimmen. Hingegen sind die Abstände zu unseren „Nachbar“-Galaxien um viele Größenordnungen weiter und erfordern andere Verfahren. Daher hängt es nicht nur von der Entfernung sondern auch von dem jeweiligen Objekttyp ab, welche Methode eingesetzt werden kann.
Während wir in der letzten Vortragsreihe (22/23) die unteren Sprossen der kosmischen Entfernungsleiter erklommen haben, behandelt dieser Vortrag die Methoden zur Entfernungs- und Bewegungsmessung viel weiter entfernter Objekte.
Zum Schluss wird „Laniakea“, die aktuell größte vermessene Superstruktur unseres Universums vorgestellt.
Eine Kenntnis der Vortragsinhalte aus der letzten Reihe ist nicht erforderlich.
Referent: Volkmar Andres, ASL
Ein Blick zum Sternenhimmel suggeriert uns ewiges Gleichmaß. Wir erkennen keine Veränderungen, aber Sterne entstehen, sie strahlen, sie explodieren spektakulär oder enden still als Weißer Zwerg.
Wir begleiten heute Abend Sterne auf ihrem Lebensweg, der ganz unterschiedlich sein kann.
Besuchen Sie unseren Gastvortrag zum Thema Navigation anläßlich der Sonderausstellung „Von hier nach dort“ im Europäischen Hansemuseum.
Weitere Informationen und Tickets auf den Seiten des Hansemuseums.
Referent: Prof. Dr. Peter Hauschildt, Hamburger Sternwarte
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Man liest es von Zeit zu Zeit in der Zeitung oder sieht es im TV. Die Erde ist bedroht durch Asteroiden aus dem Weltraum.
In diesem Vortrag wird Prof. Dr. Hauschildt diese und einige weitere Gefahren im Detail besprechen, z. B. Meteoriten und Supernovae.
Es gibt aber noch eine Reihe weiterer tödlicher Gefahren für die Erde, nicht zuletzt durch unsere eigene Sonne.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Referent: Frank Szemkus, Stecknitz-Astronomie
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Anmerkung: Dieser Vortrag ist nicht für Kinder und Personen mit depressiver Disposition geeignet.
Das Fermi-Paradoxon ist die Bezeichnung für Überlegungen des Physikers Enrico Fermi im Jahr 1950 bezüglich der Existenz von extraterrestrischer Existenz.
Eine Beobachtung, die wir selbst im täglichen Leben wahrnehmen und die in einem scheinbaren Widerspruch zu wissenschaftlichen Fakten steht, liefert erstaunliche Schlussfolgerungen über unsere Existenz und über das Schicksal der eigenen Spezies.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Referent: Gerhard Wunsch, ASL
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Wie kommen Sonnen- und Mondfinsternisse zu Stande? Welche Bedingungen müssen dazu erfüllt sein?
Wann spricht man von Bedeckungen und Transits?
Von wo aus, und vor allen Dingen wann, kann man solche wunderbaren Ereignisse beobachten?
Diese Fragen sollen anhand von Grafiken und Bildern in diesem Vortrag erörtert werden.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Referent: Kai Eilert, ASL
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Der Europa Clipper ist eine von der NASA geplante Mission, die den Jupitermond Europa genauer erforschen soll. Der Vortrag beleuchtet die wissenschaftlichen Ziele und technischen Herausforderungen dieser Mission. Insbesondere soll die einzigartige geologische Beschaffenheit von Europa weiter erkundet werden, einschließlich des dort vermuteten unterirdischen Ozeans und möglicher Lebensbedingungen.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Referent: Volkmar Andres, ASL
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Die Cepheiden sind Sterne, bei denen die Schwankungen ihrer Helligkeit streng periodisch erfolgen. 1784 wurde der erste Stern mit dieser Eigenschaft entdeckt. Im Vortrag wird die Ursache für diese merkwürdigen Helligkeitsschwankungen erläutert.
Noch wichtiger wurde dieses Phänomen später für die Entfernungsbestimmung von Sternen, für die parallaktische Messungen wegen ihrer großen Entfernungen nicht mehr möglich waren.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Referent: Dr. Martin Schmidt, Förderverein Hamburger Sternwarte
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Auf oder nahe der Umlaufbahn eines Planeten um seinen Stern gibt es fünf Punkte, auf denen andere Himmelskörper eine zu dem Planeten stabile oder teilstabile Entfernung besitzen.
Dort können Satelliten geparkt werden für Messungen, die in einer Erdumlaufbahn nicht möglich sind.
Mit vielen Raumsonden ist das bereits gelungen, so auch mit dem James Webb Weltraumteleskop.
Aber auch ungebetene Gäste können sich auf Lagrange-Punkten aufhalten, wie Asteroiden, die man gar nicht gern in der Nähe seines Planeten hat oder exotische Besucher, die sich vielleicht auf L3 verstecken.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Referent: Christopher Engelhardt, ASL
Ort: Sternwarte Lübeck, Musiksaal der Grundschule Grönauer Baum. Zugang vom Schwalbenweg über die Außentreppe an der Beobachtungskuppel.
Eintritt: Erwachsene 6 Euro; Jugendliche (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) 4 Euro
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Der Orion ist das wohl markanteste und schönste Sternbild des Winterhimmels. Hier gibt es viel zu entdecken.
Unser virtueller Himmelsspaziergang führt Sie zu beeindruckenden Riesensternen und ausgedehnten kosmischen Gasnebeln. Quasi im Vorübergehen werden astronomische Grundlagen und Erkenntnisse erklärt, die die erstaunlichen Eigenschaften dieser Himmelsobjekte offenbaren.
Für diesen Vortrag sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Lassen Sie sich faszinieren.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels mit den Teleskopen der Sternwarte statt, sofern das Wetter es zulässt. Die Beobachtung findet im Freien statt – auch in der Kuppel herrschen dieselben Bedingungen wie draußen. Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, wir freuen uns über eine kleine Spende.
Der Viertel-Mond schiebt sich am frühen Abend des 4. Januar, um 18:32 MEZ, mit der unbeleuchteten Seite über den Saturn. Wenige Minuten später verschwindet auch der Saturnmond Titan hinter dem Erdenmond.
Etwa eine Stunde später, um 19:36, kann der Wiederaustritt auf der beleuchteten Mondseite beobachtet werden.
Dieses seltene astronomische Ereignis wird erst 2036 wieder von Deutschland aus beobachtbar sein.
Referentin: Dr. Carolin Liefke, Haus der Astronomie, Heidelberg
Die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten um einen sonnenähnlichen Stern machte im Jahr 1995 überall auf der Welt Schlagzeilen. Eine andere Entdeckung aus demselben Jahr dagegen erregte in der astronomischen Gemeinschaft fast genausoviel Aufsehen, wurde aber von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Man hatte ein Objekt gefunden, das alle Eigenschaften eines sogenannten Braunen Zwerges aufwies. Braune Zwerge sind eine Art Mittelding zwischen Sternen und Planeten – zu massearm für das Eine und zu massereich für das Andere. Ähnlich wie Exoplaneten sind sie nicht leicht zu entdecken, und außerdem sind sie ein hochinteressantes Forschungsgebiet. Mit Hilfe der Braunen Zwerge versucht man die Entstehung von Sternen und Planeten zu verstehen.
Referent: Dr. Radoslaw Mazur, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Strahlung und Radioaktivität sind physikalische Vorgänge, die von vielen Menschen schlecht verstanden werden. Das verursacht Verunsicherung und sogar Angst. Dabei ist Strahlung notwendig, damit bestimmte chemische Reaktionen stattfinden können. Ohne Strahlung gäbe es kein Leben auf der Erde. Wann ist Strahlung gefährlich und wann nützlich?
In diesem Vortrag werden die unterschiedlichen Arten von Strahlung und ihre Wirkung auf belebte und unbelebte Materie vorgestellt. Diese Phänomene werden, eingebettet in die spannende Geschichte und Formulierung der Strahlungsgesetze, erklärt. Außerdem erfahren Sie, warum erst die Radioaktivität verstanden werden musste, um die Entdeckung der Quanteneigenschaft der Materie zu ermöglichen
Referent: Martin Schroeder, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Anhand ausgewählter Astrofototografien von spektakulären Himmelsobjekten werden Vorgänge und Erscheinungen, die darauf sichtbar sind, erklärt. Was sagen uns die erkennbaren Strukturen der Überreste einer Supernova? Wie unterscheiden sich Emissionsnebel und Reflexionsnebel voneinander und was passiert dort womöglich? Welche Hinweise auf physikalische Größen, z. B. Sterntemperaturen und chemische Zusammensetzung lassen sich den Bildern entnehmen?
Referent: Dirk Lorenzen, Wissenschaftsjournalist und Buchautor
Den Weltraumteleskopen „James Webb“ und „Hubble“ gelingen himmlisch schöne Entdeckungen am Fließband: Bilder von gewaltigen Spiralgalaxien, schillernden Gasnebeln und den Planeten in unserem Sonnensystem. Die Teleskope blicken zurück bis in die Kindheit des Kosmos und verraten immer mehr über die geheimnisvollen Anfänge des Universums. Lassen sich bald die Rätsel der Dunklen Materie und der Dunklen Energie lösen?
Derweil sorgt SpaceX mit der Großrakete Starship für eine Raumfahrtrevolution. NASA, ESA & Co. liefern sich mit China und Russland einen neuen Wettlauf zum Mond – doch die Rückkehr der Menschen dorthin erweist sich als äußerst kompliziert und teuer. Zerplatzen die Träume von Monddörfern und dem Bergbau im All wie einst bei Apollo?

Referent: Marco Stromeyer, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Im November 1998 wurde das erste Teil der Internationalen Raumstation in den erdnahen Orbit verbracht und seit November 2000 ist sie ununterbrochen besetzt. Somit kann die Raumstation bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken und das eigentliche Ende, das bis 2020 geplant war, wurde bereits mehrfach verschoben. Grund genug einmal etwas genauer auf den aktuellen Zeitplan und eventuelle Nachfolger zu schauen.
Wie könnte unser neuer Außenposten im All aussehen?
Beitragsbild: © NASA. ISS photographed by an STS-130 crew member on space shuttle Endeavour
Referent: Volkmar Andres, Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck e.V.
Während die Entfernung des Mondes relativ einfach bestimmt werden konnte, war die Ermittlung der Sonnenentfernung erst im 18. Jahrhundert mit erheblichem Aufwand möglich. Die Ergebnisse dieser Bemühungen waren aber die Voraussetzung, um den Abstand zu den Sternen bestimmen zu können.
Der Vortrag gibt einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung unseres heutigen Weltbildes.
Moin,
wie kann ich Euer tolles Programm für die Pinnwand ausdrucken?.
Wenn ich den „normalen“ Druckerweg wähle sind nur die Daten und die Bilder auf der Seite ausgedruckt nicht die Texte. Auch der Button „Plakat“ erzielt kein anderes Ergebnis!!
Wo ist nachlesbar welche Kosten beim Besuch der Veranstaltungen entstehen!
Wäre schön, in Kürze von Ihnen zu hören.
Gruss Götz Salisch
Hallo Herr Salisch,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wenn Sie die Ansicht auf die Variante „Agenda“ umschalten, erscheint über der Veranstaltungsliste ein Drucker-Symbol. Sie können auch zusätzlich die Details der Veranstaltungen mit ausdrucken, wenn Sie zuvor links daneben auf „Aufklappen“ klicken. Das könnten jedoch auch schon zu viele Informationen sein… Über „Kategorien“ können Sie die Arten von Veranstaltungen auswählen, die Sie interessieren.
Die Preise unserer Veranstaltungen sind auf der Detailseite jeder einzelnen Veranstaltung angegeben. Vorträge kosten in der Regel 4 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Alle weiteren Veranstaltungen wie öffentliche Beobachtungen sind meist kostenfrei.
Da das Drucken der Veranstaltungsliste nicht so ganz trivial ist, habe ich eine kleine Anleitung ergänzt. Der Link dorthin findet sich oben auf der Seite.
Hallo,
ich bin zZ auf gran canaria und wollte mir dort das teleskop der volkssternwarte anschauen. Leider war das nicht möglich, weshalb ich fragen wollte, ob die besichtigung in hl möglich ist. Damit meine ich das innere der kuppel zu sehen. Außerdem verstehe ich kein spanisch, was den an sich interessant klingenden vortrag sinnlos machte. Würde dieses gerne in deutschland unternehmen.
Mfg
Guten Tag Herr Weidner,
nach jedem unserer „Freitagsvorträge“ besteht die Chance auf eine Beobachtung des Sternenhimmels durch die Teleskope der Sternwarte – sofern das Wetter mitspielt. Selbst bei bedecktem Himmel ist es möglich, die Kuppel zu besuchen.
Es eilt jedoch, denn die Sternwarte Lübeck wird bald bis auf weiteres schließen. Der letzte Vortrag findet am Freitag, 25. November 2016, statt.
Stephan Brügger, Sternwarte Lübeck
Hallo liebe Leute . Nach ca 3 Jahren habe meine Facebookseite geöffnet und mich einfach mal bei der Sternwarte eingeloggt. Schön, dass die Termine so gut angezeigt werden. Wäre ich nicht schon ein aktives Mitglied, würde ich mich gerne diesem Hobby anschließen. Besonders freut es mich, dass die Starhopper mit so vielen Terminen vertreten sind. Also, liebe Interressierte , rafft euch auf, kommt doch einmal zu unseren Treffen und informiert euch über das, was wir in unserer Freizeit so bewegen. Am 24. März findet der Astronomietag statt, mit dem Thema: Das geheimnisvolle Leben der Sterne. Von 15 bis 22Uhr haben alle Besucher die Möglichkeit, sich über astronomische Themen zu informieren , Vorträge der Mitglieder
anzuhören und sich bei Kaffee und Kuchen zu entspannen. Auch für unsere jüngsten Besucher wird es spannend. Eine Rallye führt euch durch das Universum . Veranstaltungsort ist das Johanneum . Viele Grüße eure Ingrid
Moin,
wann sind wieder Sternenabende für Kinder geplant ?
Viele Grüße
Ralf Kunde
Moin Herr Kunde,
zur Zeit können wir noch keine genauen Termine nennen. Wir hoffen jedoch, dass wir zum Herbst wieder mit unserem regulären Programm für Kinder und Erwachsene starten können. Die Termine werden dann auf unserer Homepage und in der lokalen Presse veröffentlicht. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.
Sternfreundliche Grüße,
Regina Orzekowsky-Schroeder
Guten Tag
Darf mein Hund am Tag der Astronomie (01.10.) auch mit in die Sternwarte?
Beste Grüße
Guten Tag Herr/ Frau Gerkuhn,
ein großer Teil der Veranstaltung findet draußen statt, so dass ihr Hund angeleint gerne mit auf das Gelände kommen kann. In den Vortragssaal oder die Kuppel darf er jedoch nicht mitkommen.
Freundliche Grüße,
Sternwarte Lübeck.
Guten Tag, ab welchem Alter sind die Sternenabende für Kinder empfehlenswert? MfG J. Budahn
Die Sternenabende für Kinder richten sich an Kinder ab dem Grundschulalter.