Geburt, Leben und Tod eines Sterns

Referent: Volkmar Andres, ASL

Ein Blick zum Sternenhimmel suggeriert uns ewiges Gleichmaß. Wir erkennen keine Veränderungen, aber Sterne entstehen, sie strahlen, sie explodieren spektakulär oder enden still als Weißer Zwerg.

Wir begleiten heute Abend Sterne auf ihrem Lebensweg, der ganz unterschiedlich sein kann.

 

 

 

Die kosmische Entfernungsleiter – In die Tiefen des Alls

Referentin: Dr. Regina Orzekowsky-Schroeder, ASL

Lange dachte man, dass alles, was wir am Nachthimmel sehen können, zu unserer Galaxis gehört. Erst vor etwa 100 Jahren wurde nachgewiesen, dass einige Objekte tatsächlich außerhalb unserer Milchstraße liegen und damit um Größenordnungen weiter entfernt sind.

Woher wissen wir aber, wie weit diese Objekte entfernt sind?

Den Abstand zu nahen Objekten wie Planeten oder Sternen in unserer Milchstraße können wir noch mit relativ einfachen Mitteln bestimmen. Hingegen sind die Abstände zu unseren „Nachbar“-Galaxien um viele Größenordnungen weiter und erfordern andere Verfahren. Daher hängt es nicht nur von der Entfernung sondern auch von dem jeweiligen Objekttyp ab, welche Methode eingesetzt werden kann.

Während wir in der letzten Vortragsreihe (22/23) die unteren Sprossen der kosmischen Entfernungsleiter erklommen haben, behandelt dieser Vortrag die Methoden zur Entfernungs- und Bewegungsmessung viel weiter entfernter Objekte.

Zum Schluss wird „Laniakea“, die aktuell größte vermessene Superstruktur unseres Universums vorgestellt.

Eine Kenntnis der Vortragsinhalte aus der letzten Reihe ist nicht erforderlich.

 

 

 

 

Meilensteine auf dem Weg zum heutigen Weltbild – Teil 1

Referent: Dr. Ralph Rohde, ASL

Welche Vorstellungen hat sich die Menschheit in der Vergangenheit vom Aufbau der Erde und des Kosmos gemacht?

Wie hat die Entwicklung von Physik, Astronomie und Chemie und der damit verbundenen technolo­gischen Entwicklungen dazu beigetragen, das jeweilige Weltbild zu entwickeln?

Anhand von Beispielen wird erläutert, was die Menschheit in ihrer kulturellen Entwicklung mit den jeweils zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in der Natur beobachten konnte, was sie glaubte und wie sich das Bild unserer Stellung im Kosmos dadurch verändert hat.

Begleiten Sie uns in diesem ersten Teil von der Frühgeschichte bis in die frühe Phase der klassischen Naturwissenschaften.

Der zweite Teil zum Vortragsthema wird voraussichtlich in der nächsten Vortragssaison Herbst / Winter 2024 stattfinden.

 

 

 

 

Beeindruckende Himmelsobjekte – Was wir von Astrofotos lernen können.

Referent: Martin Schroeder, ASL

Anhand ausgewählter Astrofotografien von spektakulären Himmelsobjekten werden Vorgänge und Erscheinungen, die darauf sichtbar sind, erklärt. Was sagen uns die erkennbaren Strukturen der Über­reste einer Supernova? Wie unterscheiden sich Emissionsnebel und Reflexionsnebel voneinander und was passiert dort womöglich? Welche Hinweise auf physikalische Größen, z. B. Sterntemperaturen und chemische Zusammensetzung lassen sich den Bildern entnehmen?

 

 

 

James Webb, bunte Nebel, grandiose Galaxien: Ein bunter Streifzug durch das Universum

Referent: Dirk Lorenzen, Wissenschaftsjournalist und Buchautor

Gewaltige Spiralgalaxien, schillernde Gasnebel, bizarr anmutende Sternentstehungsgebiete, bezaubernde Bilder der Planeten: Die beiden Weltraumteleskope „James Webb“ und „Hubble“ begeistern Himmels­fans und liefern überraschende Entdeckungen am Fließband. Sie zeigen, wie in dicken Staubwolken Sterne und Planeten entstehen und fotografieren die ersten Schwarzen Löcher und Galaxien kurz nach dem Urknall. Verraten diese Beobachtungen etwas über die geheimnisvolle dunkle Materie? James Webb hat sogar ein gewaltiges kosmisches Fragezeichen entdeckt.

Der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Dirk Lorenzen (Sternzeit, Deutschlandfunk) nimmt sein Publikum mit auf eine ebenso wunderschöne, wie informative und unterhaltsame Reise durch die Pracht des Universums.

 

 

Vom Anfang und Ende des Universums

Referent: Prof. Dr. Jochen Liske, Hamburger Sternwarte

Kaum ein wissenschaftliches Konzept hat die Gemüter derart bewegt wie der Urknall. Was genau geschah vor 13,8 Milliarden Jahren als unser Universum seinen Anfang nahm? In diesem Vortrag blicken wir zunächst zurück in die spannende, turbulente Kindheit des Universums und verfolgen, wie die Welt, so wie wir sie heute kennen, Gestalt annahm. Schließlich wagen wir einen Blick in die ferne Zukunft: Was kommt da noch? Wie endet das Universum?

 

Aktuelle Raumfahrtmissionen

Referent: Kai Eilert, ASL

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Raumfahrtmissionen und ihre Ziele. Welche Missionen sind aktuell unterwegs und welche Fragestellungen soll die weltraumgestützte Forschung beantworten?

 

Mars und Venus – Die ungleichen Geschwister der Erde

Referent: Volkmar Andres, ASL

Mars und Venus sind unsere Nachbarplaneten. Man würde vermuten, dass auch sie Träger von Leben sein könnten. In unserer Phantasie waren sie in vergangenen Jahrhunderten von Lebewesen besiedelt, die nur darauf warteten, mit uns in Kontakt zu treten. Erst Forschungen und Beobachtungen im vergangenen Jahrhundert zeigten ein umfassendes Bild dieser Planeten, welches so gar nicht unseren früheren Vorstellungen entspricht.

 

Seltsame Objekte im All – Von Quasaren, Magnetaren, Neutronensternen und Schwarzen Löchern

Referent: Dr. Radoslaw Mazur, ASL

Wenn wir in den Weltraum schauen, sehen wir viele bekannte Objekte wie Sterne, Planeten und Nebel. Daneben existieren jedoch noch viele weitere, aber seltsame Objekte. Sie bestehen häufig aus Materie in exotischen Zuständen und haben Eigenschaften, die auf der Erde nicht zu finden sind. Schwarze Löcher stellen sogar die ultimative Grenze unseres Wissens dar.

In diesem Vortrag werden diese faszinierenden Objekte und deren Eigenschaften vorgestellt.